Schriftgröße ändern
Wählergemeinschaft Lübbecke
Lübbecker Themen

Bürgerideen für die Innenstadt -
„echt MiLki“ startet Leserumfrage zur Zukunft der Lübbecker Innenstadt

Die Zeitung „echt MiLki“ hat auf Anregung von Petra Wacker, Mitglied der Wählergemeinschaft Lübbecke (WL), eine Leserumfrage zur Zukunft der Lübbecker Innenstadt gestartet. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden und konkrete Vorschläge für eine lebendige und attraktive Innenstadt zu sammeln.

Hintergrund der Initiative ist die seit Jahren spürbare Veränderung im Einzelhandel. Die Verlagerung von Supermärkten an den Stadtrand sowie der zunehmende Onlinehandel haben das Einkaufsverhalten nachhaltig geprägt. Gleichzeitig wächst der Wunsch vieler Menschen, neue Perspektiven für die Innenstadt zu entwickeln, statt nur über Leerstände zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der Umfrage steht die Frage, welche Angebote sich die Lübbeckerinnen und Lübbecker künftig wünschen. Denkbar sind neue Geschäfte, Gastronomiekonzepte, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe oder auch medizinische Angebote. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, ein klareres Bild der Bedürfnisse vor Ort zu zeichnen und mögliche Entwicklungen anzustoßen.

Mit der Umfrage setzt „echt MiLki“ ein Zeichen für mehr Bürgerbeteiligung und greift eine Idee aus der lokalen Gemeinschaft auf. Die Initiative versteht sich als Einladung zum Mitmachen und als Chance, gemeinsam neue Impulse für die Zukunft der Lübbecker Innenstadt zu entwickeln.

SO KANNST DU TEILNEHMEN
Alle Informationen zur Teilnahme sowie die vollständige Leserumfrage findest du auf Seite 21 der Ausgabe 7 (März 2026) der Zeitung „echt MiLki“.

Du kannst dann deine Antworten per E-Mail an Scheff-Redaktion@echtmilki.de senden.
Die Auswertung erfolgt anonym.
Weiterlesen

Dieter Wiegmann eröffnet neuen Rat -
Philipp Knappmeyer als Bürgermeister vereidigt

Mit einem feierlichen, aber zugleich herzlichen Ton eröffnete Dieter Wiegmann als Altersvorsitzender die konstituierende Sitzung des neu zusammengesetzten Rates der Stadt Lübbecke. Er hatte damit die Ehre, die ersten Worte an die Ratsmitglieder und Gäste zu richten – und zugleich die Amtsübernahme des neuen Bürgermeisters Philipp Knappmeyer zu begleiten.

Wiegmann begrüßte zunächst die neuen Ratsmitglieder und wünschte ihnen „ein glückliches Händchen bei ihrer politischen Arbeit“. In seiner Ansprache erinnerte er an die Verantwortung, die mit dem politischen Mandat einhergeht, und betonte die Bedeutung eines respektvollen Miteinanders: „In einer Demokratie gehört Streit dazu – aber ebenso der ordentliche Umgang und das konstruktive Miteinander. Das sollten wir uns vornehmen, und schaffen sollten wir es auch.“

Der Altersvorsitzende zeigte sich dabei einmal mehr als leidenschaftlicher Lokalpatriot. Mit einem Augenzwinkern verwies er auf seine bekannte Verbundenheit zur Stadt Lübbecke – und erinnerte daran, dass die Stadt in diesem Jahr auf eine 1250-jährige Geschichte zurückblicken konnte. Dieser Anlass, so Wiegmann, sei nicht nur Grund zum Feiern, sondern auch Verpflichtung, die Geschichte der Stadt verantwortungsvoll fortzuschreiben: „Wir, die wir hier beraten und beschließen, haben es in den kommenden fünf Jahren in der Hand, unseren Beitrag dazu zu leisten – mit zukunftsorientierter Politik zum Wohle der Stadt.“

Nach seiner Rede leitete Wiegmann zum offiziellen Teil über: der Vereidigung von Philipp Knappmeyer als neuem Bürgermeister der Stadt Lübbecke.
Gemäß Landesbeamtengesetz sprach Knappmeyer den Amtseid, in dem er versprach, seine Pflichten gewissenhaft zu erfüllen, die Gesetze zu achten und das ihm übertragene Amt nach bestem Wissen und Gewissen zu führen.

Mit den Worten „Damit haben wir jetzt offiziell einen neuen Bürgermeister“ besiegelte Wiegmann den feierlichen Akt und gratulierte Knappmeyer im Namen des gesamten Rates. Er wünschte ihm „eine glückliche Amtsführung und eine fruchtbare, friedliche Ära zum Wohle der Stadt“.

Die anwesenden Ratsmitglieder und Gäste bedankten sich mit langanhaltendem Applaus – ein sichtbares Zeichen der Zuversicht und des gemeinsamen Aufbruchs in eine neue Legislaturperiode.
Weiterlesen

LK-Kennzeichen kommt zurück -
Die Initiative LK Kennzeichen. Ein Erfolg für Lübbecke und die WL

Nach 12 Jahren Einsatz, „belächelt werden“ und Rückschlägen, ist es jetzt bald vollbracht.

Nach 12 Jahren unermüdlichen Einsatzes für die Wiedereinführung des Altkennzeichens „LK“ steht nun die entscheidende Abstimmung bevor. Am 24. März wird der Kreistag über die Rückkehr unseres traditionsreichen Autokennzeichens beraten – mit breiter Unterstützung von Bent Grote CDU Kreistag, Grünen, FDP, FWG Martin Klee und SPD B.Härtel/A.Schröder.

Was als Initiative engagierter Bürger begann, hat nun die politischen Mehrheiten gefunden. Ich danke allen, die sich für diese Idee stark gemacht haben – sei es durch Gespräche, Unterschriften oder politischen Einsatz.
Die Wiedereinführung von „LK“ ist weit mehr als nur ein Kennzeichen. Es ist ein Zeichen unserer lokalen Identität, unserer Verbundenheit mit Lübbecke und unserer eigenständigen Geschichte.

Ich freue mich, dass unser beharrlicher Einsatz nun Früchte trägt und Lübbecke bald wieder sein eigenes Kennzeichen haben wird.

Die Wählergemeinschaft Lübbecke (WL) wird dieses Thema weiter in Lübbecke vertreten und steht für alle Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung. Wir würden uns über viele Unterstützer in Lübbecke freuen.

Was lange währt wird endlich gut!


Weiterlesen

Frühlingserwachen bei der WL -
Wählergemeinschaft Lübbecke setzt sich neue Ziele

Mit neuen Ideen und frischem Elan, jedoch auch mit Blick auf die weiterhin noch zu bewältigenden Aufgaben möchte die Wählergemeinschaft Lübbecke langsam aber sicher in den Wahlkampfmodus starten für die Kommunalwahlen in 2025.
So hat man sich in den letzten Sitzungen geeinigt, sich weiterhin stark zu machen für den Verbleib des Krankenhauses in Lübbecke. Darüber hinaus steht die Belebung des Marktplatzes sowie die Ausarbeitung von Vorschlägen zur Attraktivitätsgewinnung der Lübbecker Innenstadt ganz oben auf der Prioritätenliste.
Ein ganz wichtiges Anliegen ist der WL die Gewinnung von neuen Mitgliedern zu den anstehenden Wahlen im nächsten Jahr. So wäre es sehr wünschenswert, wenn insbesondere jüngere und „junggebliebene“ Leute das Team der WL verstärken würden, um gerade auch für diese Zielgruppe neue Konzepte und Lösungen auszuarbeiten, um Lübbecke als attraktiv, lebens- und liebenswert zu erhalten.
Last but not least werden Überlegungen angestrengt, seinerzeit gut besuchte Veranstaltungen und events wie das Weinfest oder das Mittelalterfest wieder in den Veranstaltungskalender der Stadt Lübbecke zu integrieren.
Ein großes Ereignis steht zudem in Bälde „ins Haus“: die 30jährige Gründung der Wählergemeinschaft Lübbecke, welches man dann zum richtigen Zeitpunkt und im passenden Rahmen mit den Lübbecker Bürgerinnen und Bürgern feiern möchte.

WL Lübbecke. Wir bringen es auf den Punkt.

Foto Rapsfeld am Obermehner Weg





Weiterlesen

Taugt der Kreis Minden-Lübbecke ein Vorbild für die Stadt Lübbecke? -
Eine kleine Einschätzung

Der „neue“ Rat der Stadt Lübbecke hat seine Arbeit nach der Kommunalwahl im September 2020 nur langsam und „ruckelig“ aufgenommen. Ein Grund dafür war, dass Anzahl und Ausgestaltung der zu bildenden Ausschüsse stark verändert wurde. Unter anderem wurde der vormalige „Haupt- und Finanzausschuss“ aufgeteilt in einen „Hauptausschuss“ und einen „Finanzausschuss“. Als Begründung wurde genannte, beim Kreistag in Minden sei das so und deshalb sei das auch für Lübbecke gut. Wenn man sich ansieht, wie der Kreis Minden-Lübbecke in den vergangenen fünf Jahren gewirtschaftet hat, stellt man fest, dass in jedem Jahr ein Defizit entstanden ist, so dass die Kreisumlage (in Prozent) immer weiter erhöht wurde, obwohl die absoluten Beträge (in €) ohnehin anstiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Stadt Lübbecke ein Jahr nach dem anderen mit einem Überschuss abgeschlossen und die Ausgleichsrücklage auf ca. 40 Mio € aufgefüllt. Wenn die Stadt Lübbecke für den Bereich Finanzen ein Vorbild braucht, dann sicher nicht den Kreis Minden-Lübbecke.
Weiterlesen

Wer braucht denn so was -

Jedes Jahr wieder das gleiche Ritual: mit kurzfristigen Anträgen werden noch schnell Wohltätigkeiten vor der Ratssitzung mit Haushaltsverabschiedung eingefordert. Diesmal war die CDU mit gleich 5 Anträgen, unterschiedlichster Art und offensichtlich hektisch zusammengestellt, dabei. Wenn es dann so schnell gehen muss - man fragt sich warum überhaupt – dann kann es auch schon mal im Übereifer einen Antrag geben, den man besser nicht gestellt hätte. Na ja, den zieht man dann in der Sitzung einfach wieder aus dem Verkehr, bleiben ja immer noch reichliche vier Anträge zur Abstimmung (übrigens erfolglos) übrig. Wen wundert es nun, wieder einmal hat man auch den Weingarten ausgekramt und fordert sofortige Bereitstellung der Mittel ( 300.000 Euro) für die Zerstörung des Wilhelmsplatzes und den Ausbau der dann neu entstehenden „Westtangente“ bis zur B 293. Da reibt man sich doch die Augen und fragt sich, was soll denn nun diese unsinnige Forderung wohlwissend, dass durch den bisherigen erfolgten moderaten Ausbau der Weingartenstraße die Verkehrshindernisse für den beidseitigen Verkehr beseitigt wurden, Spiegel und Reifen nun nicht mehr, wie bisher bei einigen Autofahrern verkehrsbedingt zu Bruch gehen können und darüber hinaus für die Sicherheit der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer ausreichend gesorgt ist.

Nun die Antwort der erfolglosen Antragsteller ist, es gibt einen Ratsbeschluss aus 2013 in dem die beiden großen Parteien den Ausbau der Weingartenstraße bis zur B 239 beschlossen haben. Na und, nur weil ein Ratsbeschluss aus vergangenen Tagen - zu Zeiten einer unbefriedigenden zweispurigen Verkehrsführung über den Weingarten vorliegt - will man nicht wahr haben, dass der geplante Raubbau an einem der schönsten Plätze unserer Stadt, inzwischen und zum Glück überhaupt nicht mehr notwendig ist. Ja und dann die wiederholt gebetsmühlenartig vorgetragene Aufforderung an die WL nun doch endlich mal zu sagen warum sie denn für den Teilausbau der Weingartenstraße in der Sitzung von 2015 gestimmt habe, obwohl sie im letzten Kommunalwahlkampf sich engagiert gegen diesen Ausbau ausgesprochen habe? Ganz einfach, ja die WL hat sich lange gegen den Ausbau der Weingartenstraße ausgesprochen weil die Weingartenstraße unverändert die Trasse bleiben sollte die den Verkehr einspurig aus der Stadt herausführt und die Bergertorstraße/ Danzelstätte dann wiederum den Verkehr ebenfalls einspurig aufnehmen sollte und ihn in die Stadt hinein zu führen. Für diese kostensparende Verkehrsführung, gab es in der Verwaltung und im Rat allerdings keine Mehrheit. Diese Erkenntnis war nun Anlass für die WL dem Kompromissvorschlag der Verwaltung zu folgen und 2015 für einen moderaten Ausbau der Weingartenstrasse zu stimmen, um auf diesem Teilabschnitt eine sichere zweispurige Verkehrsführung zu ermöglichen. Inzwischen rollt der Verkehr mit Tempo 30 km/h entspannt zweispurig über den Weingarten, der Wilhelmsplatz ist unangetasteten ein schönes Alt- Lübbeckes geblieben und man kann nur hoffen, dass etwaiger politischer Unverstand nun keine Änderung mehr schaffen will, denn da gibt es doch so viele wichtige soziale Projekte in unserer Stadt in die 300.000 Euro sinnvoller angelegt werden können.
Weiterlesen
Mehr laden