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Wählergemeinschaft Lübbecke
Aus der Ratsarbeit

Antrag der WL zur Erstellung eines Baulückenkatasters -

Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird beauftragt, Vorschläge für die Erstellung eones Baulückenkatasters für die Stadt Lübbecke und alle Ortsteile zu erstellen und dem Ausschuß für Bauen und Stadtentwicklung vorzustellen.

Begründung: Im Stadtgebiet der Kernstadt Lübbecke sowie in den Ortsteilen gibt es unbebaute Flächen, die bau- und planungsrechtlich bebaut werden könnten, weil sie von bestehender Bebauung umgeben sind. Für solche Flächen gibt es bauwillige Interessenten. Ein öffentlich zugängliches Baulückenkataster soll es ermöglichen, dass Interessenten und Flächen zueinander finden. Soweit die Eigentümer der Flächen ihr Einverständnis erklären, kann die Stadtverwaltung Angaben zu den Grundstücken und deren Eigentümern bereitstellen und auf Nachfrage weitergeben. Soweit dieses Einverständnis nicht vorliegt, kann lediglich angegeben werden, dass es sich um ein grundsätzlich bebaubares Grundstück handelt. Gute Möglichkeiten für die Umsetzung eines öffentlich zugänglichen Baulückenkatasters kann man sich im Internet ansehen.

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Antrag derWL zum Erhalt aller Grundschulstandorte -

Beschlussvorschlag: Der Rat der Stadt Lübbecke möge beschließen, dass alle gegenwärtig vorhandenen Grundschulstandorte erhalten bleiben sollen.

Begründung: In den letzten Jahren und Monaten wurde mehrfach erwägt, die Anzahl der in Lübbecke vorhandenen Grundschulen vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen zu verkleinern. Ein Vorschlag bestand darin, die Grundschule "Im Kleinen Feld" und die "Astrid-Lindgren-Grundschule" im Gebäude der ehemaligen Jahn-Realschule zu einer zentralen Grundschule zusammenzufassen. Dazu hätten in das Gebäude der ehemaligen Jahn-Realschule erhebliche Investitionen für Umbaumaßnahmen fließen müssen. Darüber hinaus hätte die Oststadt über keine dort angesiedelte Grundschule mehr verfügt. Die über einen längeren Zeitraum andauernden Diskussionen über die ungewisse Zukunft der Astrid-Lindgren-Grundschule mögen Einfluss auf die Anzahl der Schüleranmeldungen gehabt haben.

Um dieser Ungewissheit ein Ende zu bereiten, soll nunmehr beschlossen werden, dass alle derzeitigen Grundschulstandorte auch weiterhin erhalten bleiben. Mit dem Erhalt aller Standorte werden die Schulwege der Kinder möglichst kurz gehalten. Kleine Einheiten sowohl hinsichtlich der Gebäude als auch der Anzahl der Kinder pro Schule sorgen dafür, dass die Kinder leichter einen Überblick bekommen und sich schneller zurecht finden. Es ist davon auszugehen, dass die zum Erhalt der vorhandenen Schulgebäude erforderlichen Investitionen den Betrag, der für einen grundschulgerechten Umbau des Gebäudes der Jahn-Realschule erforderlich gewesen wäre, nicht erreichen werden.

Der Antrag wurde von der WL zusammen mit der SPD eingebracht.
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